Verkehrsluftfahrt in Deutschland seit 1955

Fluggesellschaften, die sich in der Gründungsphase befinden oder die in der Konzeption verweilen. Eine Flugbetriebsaufnahme ist projektiert.

EW Discover (4Y / OCN):
Das Unternehmen ist eine Neugründung des Lufthansa Konzerns. Das EW steht für Eurowings. Obwohl eine teilweise Namensgleichheit zu Eurowings besteht, handelt es sich um eine unabhängige Fluggesellschaft, welcher am 16. Juni 2016 durch das Luftfahrtbundesamt (LBA) das Luftverkehrsbetreiberzeignis (AOC) ausgestellt worden ist. Das Projekt wurde unter dem Titel „Ocean“ 2019 ins Leben gerufen. Zunächst werden touristische Langstrecken ab Frankfurt (FRA) und ab Sommersaison 2022 auch ab München (MUC) mit je zwei Airbus 330-200 und Airbus 330-300 bedient. Zudem sollen auch Mittelstrecken und die Kanarischen Inseln hinzukommen und auch Flugzeuge der Airbus A320-Famillie (A319/320/321) hinzustoßen. Die Flugbetriebsaufnahme ist am 24. Juli 2021 ab Frankfurt geplant.

Lalona Air:
Unter diesem Namen ist jetzt eine Fluggesellschaft mit Sitz in Düsseldorf angekündigt worden. Ab 2022 sehen ambitionierte Pläne die Aufnahme von bis zu 15 Strecken vor, welche mit ATR-Flugzeugen betrieben werden sollen. Bei diesem Projekt dürfte es sich um eine virtuelle Airline handeln, also ohne ein eignes AOC. Bisher wurde die Firma aber noch nicht gegründet.

Leav Aviation:
Beim Lufthfahrtbundesamt (LBA) in Braunschweig hat das neue Start-up bereits einen Antrag auf eine Betriebsgenehmingung und ein Luftfahrtbetreiberzeugnis (AOC) eingereicht. Das Projekt ist im Herbst 2020 unter dem Namen Joot Aviation ins Leben gerufen worden. Die Firma hat ihren Sitz in Köln. Als erste Maschine soll ein Airbus 320-200 (D-ANDI) zum Einsatz kommen. Die Fluggesellschaft will im Bedarfsfluggeschäft tätig werden.

Tel Aviv Air:
Unter diesem Projektnamen verbergen sich ein Reisebüroinhaber aus Hamburg und ein ehemaliger Verkaufschef der Germania Airline. Bei der Airline handelt es sich um eine sog. virtuelle Fluggesellschaft, d. h., dass das Unternehmen keine eigene Betriebslizenz anstreben wird, sondern bereits auf eine exitierende Fluggesellschaft setzt, indem sie dort das Fluggerät samt Personal anmietet, die Flüge dann aber unter eigenem Namen vermarkten wird. Ab September 2020 soll der Flugbetrieb mit zwei Frequenzen in der Woche zunächst ab Hamburg nach Tel Aviv starten.

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